Gedanken über die Seele

Als ich im Kindesalter das Wort „Seele“ zum ersten Mal hörte, bekam ich am ganzen Körper eine Gänsehaut. Die Erzählungen meiner Grossmutter, dass Menschen eine Seele haben, lösten ein tiefes Glücksgefühl in mir aus. Endlich hatte meine lichtvolle Innenwelt einen Namen – und ich war erleichtert, dass meine Grossmutter diese Verbindung auch kannte.

Kontakt über Träume

Vor dem Einschlafen hielt ich oft Zwiesprache mit diesem Licht und stellte ihm tausend Fragen. Wo kommst du her? Woraus bist du gemacht? Warum zeigst du dich nur in mir drin? Die Antworten erhielt ich in meinen Träumen - gestochen scharf, in Bild, Ton und Farbe. Meine Seele nahm mich an der Hand und führte mich an die unglaublichsten Orte.

Die Geburt der Seele

Einmal durfte ich bei einer Seelengeburt dabei sein. Eine durchsichtige Kugel stieg aus den Tiefen des blauen Quellwassers an die Oberfläche, lag kurze Zeit regungslos da, in erwartungsvoller Stille... dann löste sie sich ab, um ein eigenständiges Wesen zu werden. Und als sie über dem Wasser schwebte, sah ich, dass die Kugel nicht länger durchsichtig war, sondern eine eigene Farbe erhalten hatte, einen Klang, einen Schimmer, der absolut einzigartig im Kern pulsierte und leuchtete. Als ob es der Segen der Schöpferquelle wäre, den sie jedem ihrer Kinder mit auf den Weg gibt, zur Erinnerung an den Ursprung.

Mit staunenden Kinderaugen und singendem Herzen sog ich diese Erlebnisse in mich hinein und konnte mich am nächsten Morgen noch bis ins kleinste Detail erinnern.

Das grosse Vergessen

Leider verblassten diese Erinnerungen als ich älter wurde. Im gehetzten Berufsleben war keine Zeit für kindliche Seelenforschung. Die leisen Rufe, Hinweise, die leichten Schupser und das Klopfen an meine Herztür liessen sich so einfach ignorieren... wozu sollte ich hinhören, es lief doch alles wunderprächtig... 

Notbremse Burnout

Tja, und dann kam der Tag, an dem nichts mehr ging und mein ach so schön zurecht gelegtes Leben wie ein Kartenhaus in sich zusammenfiel. Der Körper machte nicht mehr mit, mein vegetatives Nervensystem kollabierte und ich erlitt einen Zusammenbruch. Der Hausarzt stellte die Diagnose „Burnout“ und schrieb mich für neun Monate krank. Peng!!! Da sass ich nun und begriff, dass etwas komplett schiefgelaufen war... aber was? 

Rückverbindungs-Prozess

Es war Zeit um hinzuschauen und Ursachenforschung zu betreiben. Ich musste erkennen, dass ich vom Weg abgekommen war, den meine Seele sich vorgenommen hatte und in der Sackgasse gelandet war. Allmählich öffneten sich die Kanäle wieder und die Erinnerung kehrte zurück. Das war eine ganz physische Angelegenheit. Sobald ich vom Seelenlicht berührt wurde, kribbelte und vibrierte es überall im Körper. Ähnlich wie „Kuhnagel“, wenn das Blut, in den vor Kälte zusammengezogenen Gefässe, beim Aufwärmen wieder frei zirkulieren kann. So begann nun die abgeschnittene Lebensenergie wieder in meinen Körper einzuschiessen und ihn im wahrsten Sinne zu „beseelen“.

Als dann nach neun Monaten der Selbstheilungsprozess beinahe abgeschlossen war, zeigte sich mir auf einer Inneren Reise wieder diese Kugel aus meinen Kinderträumen. Der Innerste Kern war zur Zentralsonne geworden und erstrahlte bis an die Ränder meines Universums.

Zum Schluss noch dies

Seitdem bin ich auf dem Seelenweg, d.h. ich richte mein Leben nach diesem Seelenlicht aus und werde nicht müde, anderen darüber zu erzählen, damit auch sie sich wieder erinnern und das Seelenwissen im Herzen aufgehen lassen. Denn das ist jetzt möglich – für jeden einzelnen – und zum Wohle aller :) Hier kannst du das gleich selber ausprobieren. Es ist mein Geschenk an dich: Den Körper beseelen - die Seelen verkörpern